Zwischen Formelund Begriff.

Ich komme aus der theoretischen Physik – und aus Hegel. Das klingt nach zwei Welten. Tatsächlich ist es eine Bewegung: Wer verstehen will, wie künstliche Intelligenz unsere Ordnung verändert, muss rechnen können und begreifen wollen.

Aus dem Widerspruch entsteht das Dritte.

Überlagerung: Zwei Wellen löschen sich nicht aus. Sie ergeben eine dritte.
Promotion
Dr. phil., TU Darmstadt
Lehre
Goethe-Universität und FOM
Publikationen
rund 70
Neu
Die Neuvermessung des Lernens
§ 1

Drei Orte, ein Problem.

Man könnte meinen, Bank, Hörsaal und Fachzeitschrift hätten wenig gemeinsam. Die eine will Systeme, die laufen. Der andere will Studierende, die zweifeln. Die dritte will Argumente, die halten. Meiner Ansicht nach ist es dasselbe Problem aus drei Richtungen: Wie bauen wir Technik, der wir vernünftigerweise vertrauen können?

Im Maschinenraum

Ich leite eine IT-Einheit in einer Bank: Anwendungsentwicklung, Cloud, Infrastruktur, Test und Service Delivery – IT-Management im Tagesgeschäft. Dort entscheidet sich, ob Prinzipien den Betrieb überleben.

Ethik, die den Betrieb nicht kennt, bleibt Feuilleton.

Am Schreibtisch

Rund 70 Veröffentlichungen, zuletzt vor allem begutachtet bei Springer Nature. Schwerpunkte: Ethik und Governance künstlicher Intelligenz, Ordnungsethik, Bildung.

Regeln schlagen Appelle.

Im Hörsaal

Lehraufträge zu KI, IT-Management und Ethik an der Goethe-Universität Frankfurt und der FOM. 2024 erster Preis des Dies Academicus – vergeben von den Studierenden selbst.

Zweifel ist lehrbar.

§ 2

Die falsche Frage, anders gestellt.

Ein Einwand begleitet die KI-Ethik seit ihren Anfängen: Sie komme immer zu spät. Die Technik rast, die Moral humpelt hinterher. Das ist nicht falsch – aber es ist die falsche Frage. Lassen Sie mich sie anders stellen: Welche Regeln müssen gelten, damit gutes Verhalten sich auch im Wettbewerb lohnt?

Ordnungsethik der KI

Wettbewerbsregeln für die Märkte der großen Sprachmodelle. Moral gehört in die Spielregeln, nicht allein in die Spielzüge – sonst zahlt der Anständige drauf.

KI als sozio-technischer Akteur

Wer KI nur technisch oder nur juristisch definiert, verliert aus dem Blick, wo ihre Wirkungen entstehen: in Organisationen, Routinen, Institutionen. Definitionen sind keine Nebensache. Sie verteilen Verantwortung.

Bildung unter KI-Bedingungen

KI verändert die Bedingungen des Lernens, nicht seine Grundvorgänge. Verstehen bleibt Arbeit – und genau darin liegt die Aufgabe der Didaktik.

Moralische KI-Agenten

Ändert die Gültigkeit eines moralischen Arguments, ob KI-Agenten kooperieren? Simulationen im iterierten Gefangenendilemma – Argumentation als Experiment.

Alles ist verwickelt. Genau deshalb lohnt es sich.

§ 3

Bücher.

Drei Bücher, drei Zugänge zu derselben Frage: Wie kommen Menschen zu begründeten Urteilen – im Hörsaal, in der Debatte, im System des Geistes?

Buchcover: Bildung und Künstliche Intelligenz – Die Neuvermessung des Lernens, Henrik Dindas und Patrick Hedfeld, Springer Gabler
Neu · August 2026
Springer Gabler, Wiesbaden · FOM-Edition · 2026

Bildung und Künstliche Intelligenz – Die Neuvermessung des Lernens

Zwischen Empowerment, Deskilling und neuer Urteilskraft

Verändert KI das Lernen – oder nur die Bedingungen, unter denen gelernt wird? Das Buch nimmt die Euphorie wie die Sorge ernst und spielt beide durch: Entlastung, Öffnung und neue Möglichkeiten auf der einen Seite, Deskilling, Fremdsteuerung und verschobene Rollen auf der anderen. Die Auflösung liegt in einer dritten Frage – nach dem Bildungsbegriff selbst. Denn Verstehen entsteht nicht aus verfügbarer Information, sondern aus ihrer Verarbeitung.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Henrik Dindas, FOM Hochschule.

DOI 10.1007/978-3-658-52853-9 · Softcover ISBN 978-3-658-52852-2 · eBook ISBN 978-3-658-52853-9

Buchcover: Rhetorik – Ein Praxisbuch für Selbstlerner, Patrick Hedfeld
ANTHEUM Verlag, Frankfurt am Main · 2025

Rhetorik – Ein Praxisbuch für Selbstlerner

Überzeugen ist kein Trick, sondern ein Handwerk. Das Buch spielt Argumente an Alltagsfällen durch – von der Rentendebatte bis zur Pandemie – und behandelt den „Gegner“ als das, was er rhetorisch meist ist: einen möglichen Verbündeten.

ISBN 978-3-95949-772-5

Buchcover: Das Pendel des Geistes, Patrick Hedfeld
Dissertation, TU Darmstadt · 2014

Das Pendel des Geistes

Positionen der Kognitionswissenschaft in Hegels System

Kann man Hegel mit den Augen der Kognitionswissenschaft lesen – und die Kognitionswissenschaft mit denen Hegels? Die Arbeit versucht beides und hält den Widerspruch aus, statt ihn wegzuerklären.

ISBN 1503321649

§ 4

Publikationen.

Eine Auswahl. Das vollständige Verzeichnis führen Google Scholar und ORCID.

  • 2026
    Hedfeld, P.: Language Models as a Challenge for Business Ethics – A Partially Open-Source Approach. Science and Engineering Ethics 32 (5), 40. DOI
  • 2026
    Dindas, H./Hedfeld, P.: Bildung und Künstliche Intelligenz – Die Neuvermessung des Lernens. FOM-Edition, Springer Gabler, Wiesbaden. DOI
  • 2026
    Hedfeld, P.: AI as a socio-technical actor: rethinking definitions for ethics and governance. AI and Ethics 6, 254. DOI
  • 2025
    Hedfeld, P.: Rhetorik – Ein Praxisbuch für Selbstlerner. ANTHEUM Verlag, Frankfurt am Main.
  • 2025
    Hedfeld, P./Pfaff, D.: Smart AI Energy – Artificial Intelligence for the Optimization of Renewable Energies. International Journal of Psychology and Strategic Communication.
  • 2023
    Hedfeld, P./Altmann, C./Dubois, D.: Kryptowährung und Hayeks Idee des privaten Währungswettbewerbs. Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen 76 (24), S. 18–23.
  • 2015
    Hedfeld, P.: Paternalismus: Die unsichtbare Macht. Novo Argumente.
§ 5
Gute Lehre beginnt dort, wo die Antwort noch offen ist.

Goethe-Universität Frankfurt

Master-Kurs „Künstliche Intelligenz: ökonomische Perspektiven und ethische Herausforderungen“ am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, angebunden an das Center for Business Ethics.

FOM Hochschule

KI, IT-Management und Ethik; Projektseminar Finanzdatenbanken.

Auszeichnung

1. Platz Dies Academicus 2024 in der Kategorie Master (Kleingruppen) – nominiert von den Studierenden. Insgesamt fünf Preise für gute Lehre.

Und was sagt eigentlich der Namensgeber der Universität zu ihr? Ich habe Goethe per KI zurück auf den Campus geholt und ihn gefragt. Sein Urteil über WLAN, Essensautomaten und Kaffee steht im UniReport. Mit Goethe an der Uni

Patrick Hedfeld hält einen Vortrag über maschinelles Lernen vor vollem Hörsaal
Patrick Hedfeld erklärt im Vortrag eine Fehlerfunktion
§ 6

Vorträge. Gutachten. Gespräche.

Sie planen eine Tagung, ein Panel oder eine Weiterbildung und suchen jemanden, der Technik und Ethik nicht gegeneinander ausspielt? Schreiben Sie mir – gern auch auf Englisch oder Spanisch.

Leseprobe · Rhetorik – Ein Praxisbuch für Selbstlerner · S. 48–53

6. Stufe

Andere Mütter haben auch hübsche Argumente: Verbündete finden

Wer sind Ihre Verbündeten? Oder lassen Sie mich die Frage in diesem Kapitel anders stellen: Warum gibt es Unterschiede?

Viele Debatten werden meiner Ansicht nach falsch geführt.35 Die Ausgangsfrage kann lauten: »Wie kann man die Rente in Deutschland sicher und mit hoher Rendite gestalten?«

Auf der einen Seite stehen die Personen, die Kinder haben oder aufziehen, und auf der anderen Seite stehen die Menschen ohne Kinder. Jetzt kann man beginnen, sämtliche Argumente für oder gegen beide Seiten zu verargumentieren.

Die Menschen mit Kindern setzen eine neue Generation in die Welt oder stellen diese auf, diese wird dann Jahrzehnte lang Geld erwirtschaften und unter anderem auch die Personen stützen, die keine Kinder haben. Das kann man als unfair betrachten, da die Personen ohne Kinder viel mehr Freizeit haben und mehr Geld zur Verfügung als alle Eltern. Auf der anderen Seite zahlen kinderlose Paare mehr Steuern ein, das kann man auch unfair finden, da diese Steuern für Schulen oder Bildungseinrichtungen genutzt werden, die sie selbst nicht in Anspruch nehmen. Jetzt könnte man von Neuem argumentieren, dass die Kinder ausgebildet sein müssen, um einen guten Beruf in der Zukunft zu bekommen, und dass sie auch wieder die Menschen ohne Kinder versorgen müssen usw.

Die Debatte kann hin und her gehen und ohne eine Meinung zu diesem Thema zu haben, kann man mehr Steuern für Menschen ab 40 ohne Kinder fordern oder größere Entlastungen für Familien – oder einzelne Personen gezielt überreden oder an diese appellieren, dass sie doch mehr Kinder in die Welt setzen sollten.

Wie finden wir hier Verbündete oder lösen vielleicht eine ganz andere Debatte aus? Man könnte die einleitende Frage anders formulieren:

»Wie schaffen wir es als Generation, unsere nachfolgende Generation so aufzustellen, dass diese uns gut im Alter unterstützen kann?«

Eine einfache Änderung in der Frage, die aber eine enorme Wirkung hat. Jetzt geht es nicht mehr darum, zwei »Seiten« gegeneinander auszuspielen und diese womöglich für schuldig zu erklären, wenn diese Kinder haben oder mehr Steuern zahlen. Es geht jetzt darum, wie wir alle zusammen es schaffen können, eine ganze Generation zu bestärken, bis diese uns im Alter ernähren kann.

Fangen wir an: Die Kinderlosen können durch Geld dafür sorgen, dass gute Schulen gebaut werden, das sorgt für einen hohen Bildungsstandard, dieser wiederum sorgt für hochwertige Arbeitsplätze, hohe Einkommen und gute Einzahlungen in das Rentensystem. Die Eltern oder alle Personen, die Kinder großziehen, schaffen die Grundlage für eine neue Generation. Sie müssen dafür sorgen, dass die Kinder auch in die Vorteile und in den Nutzen eingebunden werden, der durch alle Handelnden aufgebaut wird. Beide »Seiten« ziehen an einem Strang und haben das gleiche Ziel, sie sind miteinander verbündet.

Nehmen wir ein anderes Beispiel, die Debatte bei einer Pandemie um Geimpfte und Ungeimpfte. Man kann wieder beide Seiten gegeneinander ausspielen oder die Frage anders formulieren: »Wie können wir es als Gesellschaft schaffen, das Virus zu besiegen?« Dann gibt es zwei »andere Seiten«, hier das Virus und dort die Menschen und nicht mehr Geimpfte und Ungeimpfte. Schauen wir uns dazu die Rede des französischen Präsidenten an:

(Fernsehansprache des Präsidenten, 16.03.2020)36

»Wie ich bereits angekündigt habe, hat die Regierung strenge Regelungen getroffen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.«

Etwas später heißt es:

»Wir befinden uns im Krieg, zugegebenermaßen in einem Gesundheitskrieg: Wir kämpfen weder gegen eine Armee noch gegen eine andere Nation. Aber der Feind ist da, unsichtbar, nicht greifbar, auf dem Vormarsch. Und das erfordert unsere allgemeine Mobilisierung.«

Diese Stelle ist deshalb wertvoll, weil etwas klar wird. Der Feind ist das Virus. Es geht nicht darum, wer alt ist oder jung. Wer ist in Gefahr und wer nicht? Später gibt es auch keine Trennlinie zwischen Geimpften und Ungeimpften. Es geht darum, dass wir als Gesellschaft einen gemeinsamen Feind haben und dieser ist das Virus. Die Verbündeten in diesem Fall sind alle Menschen, die betroffen sind oder betroffen sein können. Im Grunde alle Personen, die sich anstecken können.

Das Problem

Wir wissen oft nicht, wer oder was die »Gegner« oder »Verbündeten« in einer Debatte sind, man kann sich das beispielsweise auf diese Art denken: Eine Veränderung findet statt, es wird eine Subvention oder eine neue Steuer eingeführt. Dann gibt es Gewinner und Verlierer.

Ein paar werden Erleichterungen bekommen und andere werden ggf. mehr bezahlen oder von den Erleichterungen nicht betroffen sein. Man kann sich bei Gesetzen, Änderungen, Debatten oder Meinungsverschiedenheiten oft nicht vorstellen, dass es diese Seiten gibt beziehungsweise welche »Parteien« man vor sich hat, hier ein paar Ideen oder Gedanken dazu.

Eine Veränderung findet statt oder eine bestimmte Rede soll eine ganz spezifische Wirkung erzielen:

Oft sind diese Fragen deshalb schwer zu beantworten, weil das in komplexen und dynamischen Systemen, in denen wir uns oft befinden, nicht einfach ist. Eine Möglichkeit, wie wir hier Hilfe bekommen können, ist ein Einblick in die Soziologie37:

Eine Gruppe oder eine neue Gruppe kann bereits ab drei Personen entstehen. Die Mitglieder dieser Gruppe befinden sich über einen längeren Zeitraum in Interaktion oder sozialem Kontakt. In der Regel verfolgen sie dann bewusst oder unbewusst verschiedene oder gleiche Ziele und bilden dadurch auch gleiche Vorstellungen oder Normen beziehungsweise Wertesysteme aus. Größere Gruppen können dabei diffusere Beziehungen eingehen als kleinere Gruppen oder einfach Paarbildungen, die nur aus zwei Personen bestehen.

Nun kann man sich schnell vorstellen, dass es viele solche Gruppen gibt. Diese interagieren entweder mit ähnlichen Moralvorstellungen oder religiösen Intentionen miteinander oder haben soziale oder kulturelle Themen, die diese miteinander in Verbindung bringen. Vielleicht wollen die einzelnen Gruppen etwas ändern oder einfach neu gestalten oder sie legen Wert auf den Erhalt einer bestimmten Sache oder einer Lebensart.

Durch den soziologischen Blick auf Gruppen können wir einen Text als Rhetoriker anders verfassen oder anders verstehen. Einerseits können wir die Adressaten direkt oder indirekt ansprechen, andererseits müssen wir auch verstehen oder darauf achten, dass ein Text oder eine Ansprache von unterschiedlichen Personen auch unterschiedlich verstanden werden kann. Kongenial kann ein Text also nur dann sein, wenn man diesen in den Gruppen oder Interaktionen transportiert, um diese dann in unserem Zeitgeist zu durchdenken.

Das mag unübersichtlich klingen: Die Gruppen und Interaktionen eines Zeitalters und die entsprechenden Gedanken dazu und die Übertragung in ein neues Zeitalter mit allen neuen Gruppen, die wiederum ganz andere Normen und Vorstellungen haben. Oftmals ist es dann wichtig, entweder den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden oder eine universelle oder zeitgemäße Vorstellung zu definieren, die von vielen oder praktisch allen verstanden und akzeptiert wird. Kurz gesagt: Kongenialität ist viel Arbeit, lohnt aber in den Auswirkungen umso mehr.

Noch ein Gedanke zum Abschluss, der zeigen soll, dass das Stellen einer richtigen Frage von großem Wert sein kann. Denken Sie sich die Frage: »Was verbinden Sie mit Italien oder mit Italienern?« Man kommt schnell auf ein paar Klassiker, da wäre das gute Essen, die Erfindung der Pizza38, Menschen, die mit den Händen reden und sich beim Fußball ärgern.

Was passiert hier? Wir reden im Grunde über Stereotypen und Klischees. Das ist normal, wenn man an die Frage denkt, was passiert aber, wenn wir folgende ähnliche Frage stellen: »Welche persönlichen Erfahrungen verbinden Sie mit Italienern oder Italien?« Die Antworten fallen in der Regel unterschiedlich aus: Gastfreundschaft, Herzlichkeit, Neugier über das eigene Land, eine Einladung zum Essen, Fußball spielen am Abend und in einer Gemeinschaft, ohne die Sprache zu können.

Wichtig ist hier: Denken Sie daran, dass Sie mit Ihrer Frage Verbündete finden können, aber auch auf Klischees abzielen, vielleicht ohne es zu wollen.39

  1. Zum Vergleich der Bildungsauftrag der Regierung zur Rentenpolitik, siehe https://www.bpb.de/themen/soziale-lage/rentenpolitik/ (Abruf 16.09.2024)
  2. Siehe die komplette Rede hier: https://de.ambafrance.org/Fernsehansprache-von-Staatsprasident-Emmanuel-Macron-zum-Coronavirus-Covid-19 (Aufruf 29.06.2023)
  3. Homans, George Caspar: Theorie der sozialen Gruppe. 6. Auflage. Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1972
  4. Das waren vielleicht auch die Etrusker, aber das ist für den Gedanken gerade nicht weiter von Belang.
  5. Beim schottischen Unabhängigkeitsreferendum 2014 wurde sehr lange an der Frage gearbeitet, die man dem Volk stellen wollte, man einigte sich auf „Soll Schottland ein unabhängiges Land sein?“, siehe https://www.lpb-bw.de/schottland (Abruf 16.09.2024)

Aus: Patrick Hedfeld, Rhetorik – Ein Praxisbuch für Selbstlerner, ANTHEUM Verlag, Frankfurt am Main 2025, S. 48–53. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags.